Das Beet – Boden verbessern

Hier habe ich den Sand und den Dünger in den Boden eingearbeitet.

Nachdem ich den Boden vorbereitet haben indem ich den Boden aufgelockert, umgegraben und gerächt habe, will ich den lehmigen Boden  verbessern. Damit der Boden lockerer wird und wieder mehr Nährstoffe bekommt, habe ich Sand bestellt und Dünger für Pflanzen gekauft.

Da es nicht wenig Sand ist, der reinkommen soll, und ich eh auch den Rasen neu anlegen wollte (was ich in einem anderen Artikel beschreibe), habe ich den Sand liefern lassen.

Was für einen Sand braucht man?

Der Sand sollte 0-2 mm gekörnt und gewaschen sein (einfach gewaschen reicht). Es gibt meist zwei Varianten. Der geschliffene Sand (runde Sandkörner), der etwas teurer ist und der spitze Sand (der etwas günstiger ist). Die günstigere Variante reicht vollkommen aus. Wichtig ist, dass er gewaschen ist. Man kann, wenn man viel Geld hat, auch Quarzsand nehmen. Muss aber nicht sein.

Wo bekommt man den Sand her?

Sicherlich kann man auch im Bauhaus Sand in Säcken kaufen. Aber das ist viel zu teuer, wenn man eine größere Fläche bearbeiten möchte. Deshalb schaut doch in eurer Nähe, wo die nächsten Sand- und Kieswerke sind. Am besten die größeren Werke. Bei mir in der Nähe gibt es auch ein paar. Z.B. „Uhl Werke“ oder „Hermann Peter Baustoffwerk Rheinau“. Dort kann man anrufen und nach dem aktuellen Preis fragen. Eine Tonne Sand kostet etwas um die 15 Euro + MwSt. Entweder du fährst direkt mit deinem Auto und Anhänger hin oder holst ihn eimerweise (wäre mir zu stressig gewesen), oder du lässt es dir liefern. Beim selbst Abholen sollte man die max. Belastung des Anhängers beachten. Wenn man nur etwa eine Tonne laden darf muss man bei zehn Tonnen auch zehn mal fahren. So viel habe ich für meinen Garten bestellt.

Was muss man beim liefern lassen beachten?

Bei Lieferung gibt es eine Frachtpauschale, die bis zu einer bestimmten Menge gilt. Bei der Firma Uhl lag diese bei 15 Tonnen (ab der 15. Tonne wird pro Tonne berechnet) und bei „Hermann Peter Baustoffwerk Rheinau“ bei 10 Tonnen. Je nach Anfahrtsweg berechnet sich dann die Lieferpauschale bzw. die Lieferungskosten pro Tonne. Wenn ich 10 mal mit dem Anhänger gefahren wäre, wären meine Spritkosten sicherlich auch drin gewesen, geschweige denn die Stunden, die ich investiert hätte.

Wie lange dauert eine Lieferung?

Das hat mich sehr begeistert. Nachdem ich morgens zwischen 9 und 10:30 Uhr die Angebote eingeholt und letztendlich bestellt habe konnte sagte mir der Verkäufer, dass die Lieferung innerhalb von zwei Tagen da ist. Da aber das Wetter an diesem Tag so gut zum Arbeiten war, fragte ich, ob es evtl. heute noch klappen könnte. Er telefonierte direkt mit der Zweigstelle und sie sagten mir eine Lieferung um 14 Uhr zu, also innerhalb von 3 1/2 Stunden! Das war ein Wort. Und der LKW kam um Punkt 14 Uhr bei mir auf den Hof gefahren. Genial!

Dann habe ich den Sand Schubkarrenweise zusammen mit dem Dünger in das Beet eingearbeitet.

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